Perfekta Lift
Lexikon2026-01-09T10:19:38+01:00

Experten-Lexikon von Perfekta Lift

Hier erläutern wir Ihnen alle Begriffe, die mit Homelift & Co. zusammenhängen. Vom Antrieb über Barrierefreiheit bis hin zum Zuschuss für Lifte.

Experten-Lexikon von Perfekta Lift

Hier erläutern wir Ihnen alle Begriffe, die mit Homelift & Co. zusammenhängen. Vom Antrieb über Barrierefreiheit bis hin zum Zuschuss für Lifte.

A

Ein Homelift wird meist per Riemen- und Hydraulikantrieb betrieben, der mit normalem Haushaltsstrom funktioniert. Ein Akku lädt sich regelmäßig auf, so dass auch bei Stromausfall ein sicherer Transport möglich ist.

Um mit zunehmendem Alter den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, gibt es diverse Arten von Liften, die sich für ein Einfamilienhaus eignen. Vor allem Homelifte und Plattformlifte haben sich hier bewährt, eventuell kämen auch ein Hublift oder ein Treppenlift in Frage. Weitere gibt es hier.

Ein Homelift ist genauso ein Senkrechtlift wie ein klassischer Aufzug, kann aber auch ohne vorhandenen Aufzugsschacht eingebaut werden. Eine selbsttragende Konstruktion kann mitgeliefert werden, die den Schacht ersetzt und sich gleichzeitig durch ihr luftiges und zeitloses Design aus Metall und Glas hervorragend in jede Umgebung einpasst.

Ein Außenaufzug ist ein Lift, der im Außenbereich Personen, Rollstühle und Gegenstände befördert. Für die Verwendung Außen müssen Lifte besonders witterungsbeständig und stabil ausgestattet sein.

B

Um einen Homelift im Innenbereich einzubauen, wird häufig das Auge des Treppenhauses genutzt. Alternativ sind Deckendurchbrüche zwischen einzelnen Etagen oder das Versetzen von Wänden möglich. Erst nach Abschluss der Vorarbeiten kann der Lift installiert werden.

Für den Einbau eines Homelifts sind in der Regel Deckendurchbrüche im Innenbereich oder Zugänge vom Außenbereich aus vorab zu erstellen. Für einen Hublift sind Zugänge zu schaffen und für einen klassischen Aufzug muss sogar ein kompletter Schacht errichtet werden. Weiterer Informationen dazu finden Sie hier.

C

Damit Sie einen besseren Überblick über die Förderungsmöglichkeiten und über den Ablauf der Antragsstellung erhalten, gibt es eine Checkliste, die heruntergeladen werden kann. So wird die Antragstellung besser vorbereitet und erleichtert.

F

Zuschüsse zum Einbau eines Homeliftes zahlen auf Antrag entweder die Pflegekassen oder die Kfw. Die Förderung ist dabei unabhängig von der Art des Lifts und richtet sich lediglich nach der Situation des Antragstellenden. Es ist nicht möglich, Förderungen bei der Kfw und bei den Pflegekassen gleichzeitig zu beziehen. Mehr Informationen hier.

Die Pflegekassen und die Kfw zahlen auf Antrag Zuschüsse zum Lift. Die Förderung ist dabei nicht abhängig von der Art des Lifts, sondern von der Situation des Antragstellenden. So ist zur Förderung durch die Pflegekassen ein Pflegegrad Voraussetzung, bei der Kfw ist dies nicht der Fall. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

H

Ein Homelift befördert als Senkrechtlift mit Hilfe einer Plattform innerhalb einer Glas-Metall-Konstruktion Personen, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Einkäufe hinauf und hinunter. Ein Homelift benötigt keinen bereits vorhandenen Aufzugschacht, da dieser in der Konstruktion mitgeliefert werden kann. Im Gegensatz zu einem klassischen Aufzug ist ein Homelift in Anschaffung und Wartung wesentlich günstiger.

Ein Hublift wird auch als Hebebühne bezeichnet und befördert auf einer nach oben offenen Plattform Rollstuhlfahrer, Kinderwagen, Personen und schwere Lasten senkrecht nach oben und unten. Dabei kann eine Etage bis zu einer Höhe von maximal 2,99 m überwunden werden.

K

Die Kosten für einen Aufzug sind abhängig von der Art des Aufzugs. So kostet ein Homelift ab 38.000 Euro, ein Plattformlift ab 14.000 Euro, ein Hublift ab 10.000 Euro und ein Treppenlift als Sitzlift ist bereits ab 5.500 Euro zu haben. Ein klassischer Aufzug würde mindestens 50.000 Euro kosten.

Die Kosten für einen Lift hängen von der Liftart und der zu überwindenden Höhe ab. So kostet ein Homelift ab 38.000 Euro, ein Treppenlift über eine Etage ab 5.500 Euro, ein Plattformlift ab 14.000 Euro und ein Hublift ab 10.000 Euro. Mehrere Etagen oder gewundene Treppen bringen dann höhere Kosten mit sich.

Ein Lift sollte regelmäßig mindestens einmal im Jahr gewartet werden. Am Besten wird dazu ein Wartungsvertrag abgeschlossen. Die Kosten richten sich nach der Art des Lifts und liegen meist bei 300 Euro pro Jahr. Ein klassischer Aufzug kostet ca. 1.500 – 3.000 Euro für Wartung im Jahr.

M

Die für die Montage benötigte Zeit hängt von der Art des Lifts und von den baulichen Gegebenheiten ab. Während eine Hebebühne und ein Treppen- oder Plattformlift innerhalb von 1-3 Tagen komplett montiert werden kann, dauert es bei einem Außenlift inklusive Schachtkonstruktion mitunter bis zu 10 Tage. Mehr Infos dazu gibt es hier.

P

Als Personenaufzug können neben klassischen Aufzügen mit Aufzugschacht und Kabine auch Homelifte, Hublifte oder auch Plattform- und Treppenlifte dienen. Sie alle können helfen, Personen bequem hinauf und hinter zu transportieren und mühsames Treppensteigen zu vermeiden.

Ein Plattformlift ist ein Schrägaufzug, der entlang von Treppen geführt wird und auf einer Plattform Rollstuhlfahrer, Kinderwagen, schwere Lasten und Personen befördern kann. Ein Plattformlift nimmt nur wenig Platz in Anspruch und kann sowohl bei geraden als auch bei gewundenen Treppen und auch über mehrere Etagen eingesetzt werden.

Ein Lift benötigt weit weniger Platz als man gemeinhin annimmt. So ist ein Homelift schon ab einer Grundfläche von 1,45 qm realisierbar. Treppenlifte und Plattformlifte können hochgeklappt werden, sobald sie nicht genutzt werden und brauchen so nur minimal Platz im Treppenhaus. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

R

Ein Rollstuhllift kann den sicheren und bequemen Transport eines Rollstuhlfahrers gewährleisten. Dies bieten sowohl Homelifte und klassische Aufzüge als auch Plattformlifte und Hublifte. Eine Sonderform eines Rollstuhllifts ist die transportable Treppenraupe. Ein Treppenlift als Sitzlift ist dagegen nicht als Rollstuhllift geeignet.

S

Im Gegensatz zu einem Schrägaufzug, der meist entlang von Treppen geführt wird, transportiert ein Senkrechtaufzug Personen, Gegenstände und Rollstühle senkrecht nach oben, oft über mehrere Etagen. Beispiele für Senkrechtaufzüge sind Homelifte, Klassische Aufzüge oder Hublifte und Hebebühnen.

Ein Treppenlift wird oft als Sitzlift angeboten Als Schrägaufzug wird dabei ein Sitz entlang von Treppen geführt. Aber auch bei anderen Liftarten (Plattformlift, Homelift, Hublift) kann ein (Klapp-)Sitz installiert werden, um einen sicheren Transport im Sitzen zu gewährleisten.

T

Ein Treppenlift transportiert als Schrägaufzug und Sitzlift einen Sitz entlang von Treppen hinauf und hinunter. Dabei können sowohl gerade als auch gewundene Treppen und bei Bedarf auch mehrere Etagen überwunden werden. Ein Treppenlift gilt als günstigste Variante eines Lifts und benötigt nur wenig Platz.

Eine Treppenraupe ist ein transportables Hilfsmittel, mit dessen Unterstützung ein Rollstuhlfahrer Stufen hinauf und hinunter transportiert werden kann. Dabei ist zwingend eine Begleitperson notwendig, die den Transport koordiniert.

Sobald eine Förderhöhe von mehr als drei Metern für einen Homelift erreicht wird, ist eine TÜV-Abnahme notwendig. Bei Treppenliften, Plattformliften und Hebebühnen nicht.

V

Wird ein Homelift außen installiert, sind die vorbereitenden Bauarbeiten in der Regel weniger aufwendig und störend als bei einer Montage im Innenbereich. Lediglich die Zugänge zum Haus müssen gebaut werden, dies kann auch über Balkone und Terrassen erfolgen.

W

Das neue WEG (Wohnungseigentümergesetz) erleichtert den Einbau von Liften in Mehrfamilienhäusern. Vorhaben dieser Art können nun wesentlich leichter im Rahmen einer Eigentümerversammlung durchgesetzt werden. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Z

Sowohl die Pflegekassen zahlen einen Zuschuss zu den Anschaffungskosten eines Lifts (bei Vorliegen einer Pflegestufe) als auch die Kfw (hier ist keine Pflegestufe notwendig). Darüber hinaus sind institutionelle und kommunale Förderungen möglich. Mehr Details dazu finden Sie hier.
Blonde Frau im schwarzen Blazer und weißer Bluse lächelnd vor großem Fenster mit verschwommenem Hintergrund.

Ihre Ansprechpartnerin

Heike Langen

Assistentin der Geschäftsleitung
Tel: (0 21 82) 88 60 60
h.langen@perfekta-lift.de