Wohnen im Alter – Was ist die optimale Wohnform für Senioren?

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Dies liegt vor allem daran, dass die sogenannten “Babyboomer”, die geburtenstarken Jahrgänge der zwischen 1957 und 1969 Geborenen, langsam ins Rentenalter kommen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, sondern auch auf den Immobilienmarkt. Die Frage nach dem Wohnen im Alter wird immer breiter diskutiert und es gibt immer mehr Ideen in Bezug auf Immobilien und Hilfsmitteln, um auch im Alter weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Erfahren Sie hier mehr darüber, welche Angebote es im Bereich Wohnen für Senioren gibt, worauf Sie achten sollten bei der Ausstattung von Wohnungen und welche Rolle Homelifte und weitere Hilfen spielen können, damit Sie auch mit zunehmendem Alter Ihr Leben genießen können.

Das Wichtigste kurz zusammengefasst

  • Der Einbau von Liften im Haus kann dazu beitragen, dass man auch im Alter in den eigenen vier Wänden bleiben kann.
  • Ebenerdige Duschen, breite Türen und die altersgerechte Gestaltung von Räumen, wie Küchen oder Schlafzimmer, sind ebenfalls sinnvoll.
  • Neue Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser, Betreutes Wohnen oder Seniorenwohnanlagen gewinnen immer mehr an Bedeutung.
  • Hilfen im Haushalt, 24-Stunden-Betreuung, Essen auf Rädern und Seniorenbegleiter sind weitere hilfreiche Aspekte, damit Wohnen für Senioren erfolgreich gelingt.

Welche Aspekte sind wichtig bezüglich Wohnen im Alter?

Die Ansprüche an das Wohnen ändern sich mit zunehmendem Alter. Mag ein komplex angelegter Garten mit vielen Stufen, Steingärten und Beeten in jüngeren Jahren noch idyllisch wirken, so werden Pflege und Begehung mit den Jahren zunehmend anstrengender. Dies gilt in besonderem Maße auch für die Innenräume von Häusern. Einige optisch hübsche Stufen zur Haustür können zu einer fast unüberwindbaren Hürde werden, falls ein Rollator oder ein Rollstuhl notwendig werden sollte und viele Treppen und Stufen innerhalb des Hauses oder der Wohnung können den Alltag sehr erschweren. Barrierefreiheit ist dann nicht mehr nur ein Begriff, der für Menschen mit Behinderungen wichtig ist. Jetzt gilt es, Barrierefreiheit auch im eigenen Wohnumfeld zu etablieren.

Welche Voraussetzungen müssen fürs Wohnen im Alter geschaffen werden?

Es gibt eine Reihe von Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit Wohnen im Alter bequem und komfortabel möglich ist. Die wichtigsten Kriterien stellen wir hier vor:

Lift im Innenbereich

Treppenhäuser in Mehr- oder Einfamilienhäusern können im Alter ein unüberwindliches Hindernis darstellen. Erfahrungsgemäß fällt den meisten Menschen mit zunehmendem Alter das Treppensteigen schwer. Kommen dann noch Krankheiten oder Verletzungen dazu, kann das Gehen stark oder komplett eingeschränkt sein. Treppenlifte, Homelifte oder Plattformlifte, oft auch Seniorenlifte genannt, können hier Abhilfe schaffen und gleichzeitig den Transport von Einkäufen, Getränkekisten und Wäschekörben erleichtern. Falls nur eine Etage, z.B. innerhalb einer Wohnung, zu überwinden ist, sind auch Minilifte eine Alternative, da sie besonders schnell und einfach einzubauen sind.

Außenlifte

Falls im Garten oder beim Zugang ins Haus Stufen zu überwinden sind und keine Umgestaltung möglich ist, muss auch hier für einen möglichst barrierefreien Zugang gesorgt werden. Bei ausreichend Platz und nur wenigen Stufen sind Rampen eine gute Idee. Falls viele Stufen und Hindernisse zu überwinden sind, sollte auch im Außenbereich über den Einbau eines Lifts nachgedacht werden, um allen Bewohnern einen eigenständig zu bewältigenden Weg ins Haus zu ermöglichen. Eingesetzt werden hier meist Hublifte oder Plattformlifte in witterungsbeständiger Ausführung. Weiterhin kann ein Homelift als Außenaufzug am Haus angebaut werden, der Zugang zu allen Etagen bietet. Dies ist vor allem eine sinnvolle Lösung, wenn entweder innen zu wenig Platz für einen Lift vorhanden ist oder umfangreiche Baumaßnahmen im Innenbereich vermieden werden sollen.

Ebenerdige Duschen

Bodengleiche Duschen haben keinen erhöhten Rand und können daher auch von Menschen mit Rollstühlen, Rollatoren usw. genutzt werden. Auch für Menschen ohne Einschränkungen ist diese Art von Dusche sehr bequem und sollte daher möglichst frühzeitig bei einer sowieso anstehenden Sanierung in Betracht gezogen werden. Planen Sie Bäder möglichst rechtzeitig barrierefrei und achten Sie bei der Besichtigung einer neuen Wohnung unbedingt auf ein altersgerecht eingerichtetes Bad.

Breite Türen für Rollstühle

In vielen Wohnungen und Häusern sind einige Türen, oft zum Bad, zu schmal für Rollstühle und auch für Menschen mit Rollator nur sehr eingeschränkt nutzbar. Bei Bedarf können die Türen mit Hilfe von Baumaßnahmen erweitert werden. Achten Sie bei der Auswahl einer neuen Wohnung oder bei einer Neubaumaßnahme unbedingt darauf, dass die Türen breit genug sind.

Gut erreichbare Schränke

Sowohl in der Küche als auch im Schlafzimmer sollten die Schränke gut erreichbar sein. Probleme machen hier oft die oberen Regale, hohe Hängeschränke oder hoch angebrachte Kleiderstangen. Mit Hilfe eines Kleiderlifts sowie mit absenkbaren Arbeitsplatten oder absenkbaren Hochschränken in Küchen kann Abhilfe geschaffen werden.

Hilfe im Haushalt

Putzen, Wäsche waschen, Bügeln und Gartenarbeit können mit zunehmendem Alter beschwerlich werden. Hilfe durch professionelle Firmen (z.B. Gartenbaufirmen) oder durch Haushaltshilfen auf Minijob Basis können dafür sorgen, dass der Haushalt keine Belastung darstellt und ein Verbleib in den eigenen vier Wänden möglich ist.

Hilfe bei Einkäufen und Arztbesuchen

Seniorenbegleiter können ältere Menschen im Alltag unterstützen. Dies reicht von Begleitung bei Einkäufen und Arztbesuchen bis hin zu Gesprächen über die Vergangenheit oder zu gemeinsamen Ausflügen. Senioren-Assistent ist keine geschützte Berufsbezeichnung und das Tätigkeitsgebiet ist umfangreich. Caritas & andere Anbieter vermitteln sowohl ehrenamtliche als auch professionelle Kräfte. Manchmal finden sich auch in der Nachbarschaft Menschen, die gerne helfen.

Essen auf Rädern

Mahlzeitenlieferungen von lokalen Restaurants oder von Großküchen können die Versorgung mit gekochtem Essen übernehmen, falls die Zubereitung im Alter schwer fällt. Es gibt eine große Auswahl an Anbietern, die das Essen regelmäßig ins Haus oder in die Wohnung liefern.

Welche Wohnmöglichkeiten bieten sich für Senioren?

In früheren Zeiten wohnten alte Menschen oft in Großfamilien zusammen und wurden von der gesamten Familie versorgt. Später zogen alte Menschen dann entweder in die leeren Kinderzimmer bei ihren Kindern ein oder wurden (soweit möglich) in der eigenen Wohnung von ihren Kindern versorgt und gepflegt. Falls keine häusliche Pflege möglich war, erfolgte eine Unterbringung in einem Altenheim. Inzwischen bleiben ältere Menschen durch medizinische Fortschritte immer länger fit und gesund und wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben. Daher haben sich die Möglichkeiten für das Wohnen im Alter stark erweitert.

Seniorengerechte Wohnungen

Wohnungen, die für Senioren konzipiert wurden, sind meist ebenerdig oder es gibt einen Aufzug im Gebäude. Die Wohnungen selbst sind barrierefrei und mit altersgerechten Badezimmern, breiten Türen und praktischen Grundrissen ausgestattet. In vielen Fällen werden auf Wunsch weitere Dienstleistungen wie Mahlzeitenlieferung, Wäscheservice, Notrufknopf oder Wohnungsreinigung angeboten.

Vorteile Seniorengerechte Wohnungen

Seniorenwohnungen bieten durch ihre barrierefreie Konstruktion auch Menschen mit Bewegungseinschränkungen die Möglichkeit, in einer eigenen Wohnung zu leben. Weitere Dienstleistungen erleichtern den Alltag. Oft handelt es sich um komplette Wohnanlagen, die seniorengerecht angelegt werden und die neue Kontakte und gemeinsame Freizeitaktivitäten ermöglichen.

Nachteile Seniorengerechte Wohnungen

Oft muss man für eine altersgerechte Wohnung das gewohnte Viertel oder den Wohnort verlassen und sich in einer neuen Umgebung mit neuen Geschäften, Cafés und Straßen komplett neu einleben. Dies fällt gerade älteren Menschen oft schwer.

Barrierefreie Wohnungen für Senioren

Altersgerechte und barrierefreie Wohnungen sind sehr begehrt. Sie können in ganz normalen Siedlungen und Häusern installiert werden, nicht nur in Seniorenresidenzen. Es ist auch möglich, mit Hilfe von Liften, Badumbauten usw. eine bestehende Wohnung barrierefrei zu gestalten. Damit kann ein Verbleib in der bisherigen Wohnung ermöglicht werden. Lediglich weitere Hilfen (Putzen, Hilfe beim Einkaufen, Mahlzeitenlieferung und eventuell Pflegedienst) müssen individuell organisiert werden.

Betreutes Wohnen im Alter

Betreutes Wohnen ist im Grunde genommen für alle Altersklassen eine Option, wenn der Alltag nicht alleine bewältigt werden kann. So finden auch Jugendliche, psychisch kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen im betreuten Wohnen eine Chance für ein weitgehend selbstbestimmtes Wohnen. Für ältere Menschen gibt es diverse Angebote, die den Bereich zwischen seniorengerechten Wohnungen und Pflegeheimen abdecken. Neben barrierefreien Wohnungen gibt es weitere Dienstleistungen, die je nach Bedarf angeboten werden. Wird die Pflegebedürftigkeit zu hoch, ist meist ein nahtloser Übergang in eine Pflegestation möglich.

Vorteile betreutes Wohnen

Durch die vielfältige Unterstützung bietet betreutes Wohnen die Chance, so lange wie möglich einigermaßen eigenständig in einem eigenen Wohnbereich zu wohnen, statt zum Beispiel frühzeitig in ein Pflegeheim zu ziehen.

Nachteile betreutes Wohnen

Ein Umzug in eine Anlage für betreutes Wohnen bedeutet eine große Umstellung. Die Wohneinheiten sind meist klein, nur ein Teil der Möbel kann mitgenommen werden und die Atmosphäre erinnert schon sehr an ein Alten- und Pflegeheim. Für ältere Menschen bedeutet dieser Umzug meist einen großen Einschnitt im Leben.

Pflegeheim

Pflegeheime werden häufig erst dann als Wohnform im Alter in Betracht gezogen, wenn es nicht mehr anders geht und der Pflegebedarf so hoch ist, dass er weder durch Angehörige noch durch ambulante Pflegedienste gewährleistet werden kann. Die Unterbringung erfolgt in der Regel in Einzelzimmern mit eigenem Bad und es wird eine Komplettversorgung inklusive medizinischer Betreuung und allen Mahlzeiten angeboten.

Vorteile Pflegeheim im Alter

Im Heim erfolgen professionelle Pflege und medizinische Versorgung 24 Stunden am Tag von ausgebildetem Personal. Wer also intensive Pflege benötigt, ist hier gut aufgehoben. Darüber hinaus werden Freizeitaktivitäten angeboten und es gibt die Möglichkeit für neue Kontakte.

Nachteile Pflegeheim im Alter

Plätze im Pflegeheim sind sehr teuer. Zwar bezahlt die Pflegekasse die Pflege an sich, für Wohnung, Essen usw. ist jedoch eine Selbstbeteiligung zu zahlen, die leicht 2.000 Euro und mehr betragen kann. Ein eigenständiges Leben ist darüber hinaus bei einer hohen Pflegebedürftigkeit und bedingt durch den Komplettservice nur noch eingeschränkt möglich.

Verbleib in der eigenen Wohnung

Viele Menschen wünschen es sich, nicht bei allen klappt es: In der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus alt werden. Meist stehen eher alltägliche Dinge diesem Wunsch entgegen, zum Beispiel viele Treppen hinauf zur Wohnung oder im Haus, eine Badewanne statt ebenerdiger Dusche und einiges mehr. Dies lässt sich jedoch regeln und außer beim Eintreten einer schweren Pflegebedürftigkeit kann bei rechtzeitiger Planung der Verbleib in den eigenen vier Wänden gelingen.

Falls lediglich die Stufen und Treppen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung das Problem sind, dann können wir Ihnen helfen! Rufen Sie uns an und wir erläutern Ihnen, wie Homelift, Plattform- oder Treppenlift Ihnen das Leben erleichtern können.

Vorteile beim Verbleib in der eigenen Wohnung im Alter

Das gewohnte Umfeld, die geliebten Möbel, der eigene Garten und die vielen netten Nachbarn und Freunde bieten Stabilität und Wohlbefinden, besonders im Alter. Wer rechtzeitig vorsorgt, z.B. einen Lift im Haus einbaut, das Bad rechtzeitig barrierefrei umbauen lässt und sich Hilfe beim Einkaufen oder bei den Mahlzeiten holt, kann in der Regel glücklich und komfortabel bis ins hohe Alter in der eigenen Wohnung leben.

Nachteile beim Verbleib in der eigenen Wohnung im Alter

Falls die Wohnung nicht barrierefrei umgebaut wird und zum Beispiel kein Lift zur Wohnung führt und im Badezimmer nur eine Badewanne statt einer ebenerdigen Dusche eingebaut ist, kann das Leben in der alten Wohnung mehr als beschwerlich werden. Duschen, Einkaufen und Bekannte treffen sind dann oft übergroße Herausforderungen und häufig werden soziale Kontakte auf ein Minimum beschränkt, weil dann so viele Treppen zu laufen sind. Ohne entsprechende Umbauten und ohne Lift ist ein Verbleib in der eigenen Wohnung daher oft nur mit vielen negativen Einschränkungen möglich.

Wie kann die Wohnung altersgerecht umgebaut werden?

Wer in seiner bisherigen Wohnung oder seinem Eigenheim bleiben möchte, sollte über einen altersgerechten Umbau nachdenken. Es empfiehlt sich, darüber früh genug nachzudenken und schon bei geplanten Umbaumaßnahmen in jüngerem Alter (z.B. bei der Renovierung von Bädern) rechtzeitig eine altersgerechte Umgestaltung zu prüfen. Ebenerdige Duschen, breitere Türen und leicht erreichbare Schränke sind auch für jüngere Menschen bequem und müssen nicht zwingend erst im Alter eingebaut werden. Ein Lift kann für alle Altersgruppen Vorteile bringen, weil so Einkäufe, Wäschekörbe, Getränkekisten und Kinderwagen bequem transportiert werden können. Nicht nur Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Behinderungen profitieren von einem Lift!
Lassen Sie sich bezüglich Umbau unbedingt umfassend beraten. Einige Hinweise dazu finden Sie hier.

Alle Fragen zum Einbau eines Liftes innerhalb oder außerhalb eines Hauses und bezüglich der Wahl der optimalen Liftart beantworten wir Ihnen gerne! Melden Sie sich bei uns und wir finden gemeinsam die richtige Lösung. Unsere Beratung ist kostenlos!

Weitere wichtige Fragen zum Thema Wohnen für Senioren

Die Zahl der älteren Menschen in Deutschland nimmt weiter zu und daher gibt es viele neue Ideen für neue Wohnformen oder für weitergehende Dienstleistungen, die Wohnen für Senioren angenehmer machen können. Wir stellen hier einige dieser Ideen vor:

Sind Wohn- oder Hausgemeinschaften eine Alternative für Senioren?

Nicht jeder möchte alleine in der früheren Wohnung bleiben, wenn die Kinder ausgezogen oder der Partner verstorben ist. Eine Alternative für manche Menschen sind dann Wohn- und Hausgemeinschaften speziell für Senioren oder auch Mehrgenerationenhäuser. Mehr soziale Kontakte, mehr Miteinander, mehr gegenseitige Hilfe und das Teilen von Gemeinschaftsräumen, Garten oder eventuell sogar von Küchen können vielfältige Vorteile bringen, ist jedoch nicht für Jede und Jeden geeignet. Informieren Sie sich daher unbedingt vorab, schauen Sie sich die Häuser oder die Planungen genau an und überlegen Sie genau, ob dies die Wohnform ist, die zu Ihnen und zu Ihren Zukunftsplänen passt. Es gibt eine zunehmende Anzahl solcher Projekte und immer mehr Menschen, die mit dieser Wohnform sehr glücklich sind.

Ist eine 24-Stunden-Hilfe eine Möglichkeit, um im Alter Zuhause bleiben zu können?

Sobald ein großes Maß an Hilfe im Alltag benötigt wird oder gar eine umfangreiche Pflegebedürftigkeit eintritt, denken viele ältere Menschen über eine sogenannte 24-Stunden-Hilfe nach. Diese kann sowohl praktische Dinge wie Einkaufen, Kochen und Putzen als auch ein gewisses Maß an Pflege übernehmen. Für manche Senioren ist dies die optimale Lösung, um weiter in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Allerdings ersetzt diese Lösung keine altersgerechte und barrierefreie Wohnung. Diese sollte zusätzlich vorhanden sein, damit eine gewisse Eigenständigkeit und ein Minimum an sozialen Kontakten weiterhin gewährleistet werden kann. Zu bedenken ist auch, dass die überwiegende Zahl der Hilfskräfte aus dem Ausland kommt, oft nicht so gut Deutsch spricht und in regelmäßigen Abständen ein Wechsel der Betreuerinnen erfolgt. Die Chemie zwischen Betreuerin und zu betreuender Person kann daher manchmal nicht optimal sein. Informieren Sie sich deshalb vorab umfassend über diese Form der Hilfestellung und überlegen Sie, ob Sie mit einer weiteren Person im Haushalt zusammenwohnen möchten.

Wo findet man geeignete Immobilien fürs Wohnen im Alter?

Wohnungen und Häuser, die optimal für Senioren geeignet sind, sind begehrt und werden daher oft zu recht hohen Preisen angeboten. Passende Objekte finden Sie über Immobilienportale im Internet, über Makler und natürlich über Empfehlungen von Bekannten und Freunden. Viele Menschen entscheiden sich auch für einen völlig neuen Wohnort im Alter, zum Beispiel für seniorengerechte Wohnungen an Nordsee oder Ostsee, auf einem Bauernhof oder im Ausland. Barrierefrei zugängliche Wohnungen, breite Türen (die sich auch für Rollstühle eignen), ebenerdige Duschen sowie eventuell Notrufmöglichkeiten und weitere Betreuungsangebote sind ein Argument für die Auswahl von altersgerechten Immobilien. Falls Sie also im Alter noch einmal umziehen oder endlich Ihren Traum vom Wohnen im Süden, am Meer oder in den Bergen verwirklichen möchten, könnte diese Option für Sie genau das Richtige sein. Falls Sie jedoch lieber in der gewohnten Umgebung bleiben möchten, kann auch ein Umbau der bisherigen Wohnung und der Einbau eines Lifts eine Alternative sein.

Gibt es Förderungen für den altersgerechten Umbau von Wohnungen oder Häusern?

Sogenannte “Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen”, zu denen neben z.B. dem Umbau eines Bades auch die Installation eines Lifts gehören, werden von den Pflegekassen unterstützt. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Bewohner eine Pflegestufe hat. Bis zu 4.000 Euro werden an Zuschuss gezahlt, falls mehrere Personen mit Pflegegrad in der Wohnung wohnen, sind bis zu 16.000 Euro Förderung möglich. Darüber hinaus gibt es diverse weitere Förderungen, wie zum Beispiel günstige Darlehen von der KfW, kommunale Förderungen der Barrierefreiheit oder Zuschüsse der KfW zur Barrierereduzierung. Einen Überblick über alle Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

Fazit

Es wird in Deutschland in Zukunft noch mehr ältere Menschen geben und damit diese weitgehend eigenständig leben können, sind bestimmte Voraussetzungen notwendig. Kümmern Sie sich daher so früh wie möglich um einen Homelift für Ihr Haus oder um eine seniorengerechte Wohnung und informieren Sie sich über Förderungen für den Einbau von Liften und über weitere Hilfen. Viele Tipps dazu finden Sie bei uns! Rufen Sie uns gerne an!

Frau Langen

Ihre Ansprechpartnerin

Heike Langen

Assistentin der Geschäftsleitung
Tel: (0 21 82) 88 60 60
heike.langen@perfekta-lift.de